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Vorbild EZB – Frauen Europa begrüßen Einführung der Frauenquote im Spitzenmanagement

Die 23 Männer im Rat der Europäischen Zentralbank (EZB) sollen bald nicht mehr unter sich sein. Vor einigen Tagen hatte EZB-Direktor Jörg Asmussen angekündigt, Spitzenpositionen bis 2019 zu 28 Prozent mit Frauen besetzen zu wollen. Die Frauen Europas, Preisträgerinnen des Preis Frauen Europas, begrüßen die Entscheidung der EZB:

„Zurzeit sind die 23 Mitglieder des EZB-Rats alle männlich. Der Anteil von Frauen in Führungspositionen, der jetzt  bei 14 Prozent liegt, soll laut EZB-Direktor Jörg Asmussen bis 2019 verdoppelt werden. Nach dem entsprechenden Beschluss des EZB-Direktoriums soll der Frauenanteil bis Ende des Jahrzehnts auf 35 Prozent wachsen und im oberen Management 28 Prozent qualifizierte Frauen arbeiten.

Diese intern vorgelegte Vorgabe der EZB kann eine echte Vorbildwirkung für andere Unternehmen aus der Privatwirtschaft haben, weil es genügend gut qualifizierte Frauen gibt – nicht nur in der EZB.“

Zur Pressemitteilung der EZB geht es hier.
Mit dem „Preis Frauen Europas – Deutschland“ ehrt die EBD seit 1991 Frauen, die sich durch ihr mutiges, kreatives oder hartnäckiges ehrenamtliches Engagement in besonderer Weise für das Zusammenwachsen und die Festigung eines vereinten Europas einsetzen. Die symbolische Auszeichnung soll bürgerschaftlich aktive Europäerinnen untereinander und mit den Mitgliedsorganisationen vernetzen und ehrenamtliche Strukturen in der Zivilgesellschaft stärken.

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