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VPRT: EU- Fortschrittsbericht zur Digitalen Agenda: EU-Kommission will Vorschläge zu Telekommunikationsbinnenmarkt vorlegen

Die EU-Kommission hat am 12. Juni 2013 einen weiteren Fortschrittsbericht zur Digitalen Agenda vorgelegt, der Daten zur Verfügbarkeit und Nutzung von Breitband-Internet innerhalb der EU beinhaltet.

Danach bestehen grundlegende Breitbandanschlüsse inzwischen praktisch überall in Europa. 54 Prozent der EU-Bürger verfügen bereits über Breitbandzugänge mit Geschwindigkeiten von mehr als 30 Mbit/s. Nur zwei Prozent besitzen High-Speed-Internetanschlüsse (100 Mbit/s).

Dabei gehen immer mehr User mobil ins Internet. 36 Prozent der EU-Bürger nutzen Laptops oder andere mobile Geräte zum Internetempfang. Bei LTE hat sich die Abdeckung in einem Jahr um das Dreifache auf 26 Prozent verbessert.

Auch hat sich aus Sicht der EU die Internetnutzung über Satellit verbessert und kommt den 4,5 Prozent der Bevölkerung zugute, die keinen Zugang zu grundlegenden Breitband-Festnetzen haben. Die EU-Kommission will sich daher auf eine bessere Satellitennutzung konzentrieren, um verbleibende Versorgungslücken zu schließen.

Parallel zum flächendeckenden Ausbau der Breitbandnetze verfügen aber derzeit noch 50 Prozent der EU-Bürger über keine oder nur geringe Computerkenntnisse.

Neelie Kroes schlussfolgert aus dem Bericht, dass das größte Problem in diesem Jahr ist, „dass es an Investitionen in sehr schnelle Netze mangelt und noch immer kein echter Telekommunikationsbinnenmarkt besteht.“ Sie will daher der Forderung des Europäischen Rates nach einem Telekommunikationsbinnenmarkt nachkommen und im weiteren Jahresverlauf Vorschläge für konkrete Maßnahmen vorlegen.

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