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vzbv | Abgesagte Reisen: Zwangsgutscheine sind keine Lösung

vzbv fordert Reisesicherungsfonds:

  • Zwangsgutscheine für abgesagte Reisen und Flüge sind aus Sicht des vzbv nicht verbraucherfreundlich. Auch Unternehmen profitieren mittel- und langfristig nicht.
  • vzbv fordert Einrichtung eines Reisesicherungsfonds.
  • Bei einer Videokonferenz beraten EU-Minister weiteres Vorgehen.

Am heutigen Montag findet eine Videokonferenz der für Tourismus zuständigen EU-Minister statt. In der Konferenz geht es um die umstrittene Gutscheinlösung für Reise- und Flugbuchungen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) fordert, dass sich die Bundesregierung deutschland- und europaweit für eine nachhaltig wirkende Hilfe für die gesamte Reisebranche einsetzen muss.

„Zwangsgutscheine gefährden das Vertrauen in den Rechtsstaat und die Vertragstreue”, so Klaus Müller, Vorstand des vzbv. „Außerdem verschieben sie das Liquiditätsproblem der Unternehmen nur – wenn überhaupt – auf einen späteren Zeitpunkt.“ Zudem dürften Verbraucherinnen und Verbraucher nicht zwangsweise als eine Refinanzierungsquelle für Unternehmer missbraucht werden. Verbraucher haben Vorkassezahlungen für Reisen und Flüge in dem Vertrauen geleistet, diese Gelder bei Absagen zurückzuerhalten. „Die Gutschein-Lösung muss heute endlich vom Tisch“, so Müller.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie auf der Webseite der Verbraucherzentrale Bundesverband.

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