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Europäische Wertegemeinschaft, Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaft und Finanzen

Wir sind Europa! | Humboldt-Rede von Italiens Ministerpräsident Paolo Gentiloni

Im Rahmen der Humboldt-Reden zu Europa begrüßte das Walter Hallstein-Institut für Europäisches Verfassungsrecht der renommierten Humboldt-Universität zu Berlin in Zusammenarbeit mit dem von der Mercator-Stiftung geförderten Projekt “Wir sind Europa” am 7. Februar den italienischen Ministerpräsidenten Paolo Gentiloni in Berlin.

In seiner heutigen Rede zum Thema „Italien und Deutschland für ein stärkeres Europa – Italia e Germania insieme per un’Europa più forte“ widmete sich Ministerpräsident Gentiloni unterschiedlichen europapolitischen Fragen und plädierte unter anderem dafür, den Fokus nicht nur auf die deutsch-französischen Beziehungen, sondern auch verstärkt auf die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Italien zu richten. Beide Länder würden, so Gentiloni, eine besondere Verantwortung in Europa tragen. Investitionen, eine gemeinsame Migrationspolitik und die Finanzierung des EU-Haushalts mit eigenen Mitteln seien dabei drei wichtige Schritte für die Zukunft Europas.

Den Ergebnissen der Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD blickt Gentiloni optimistisch entgegen. Im Hinblick auf die eigene Regierung und die bevorstehende italienische Parlamentswahl im März 2018 wünscht er sich ein „europafreundliches und an Stabilität orientiertes Wahlergebnis“.

Die Vortragsreihe wurde bereits im Jahr 2000 gegründet und bietet allen Teilnehmern die einmalige Möglichkeit, mit aktuellen und ehemaligen Staats- und Regierungschefs über die Grundfragen der Europäischen Integration zu diskutieren.