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  • 24.01.2011 - 16:30 GMT

WWF positioniert sich in der Diskussion über den EU-Haushalt nach 2014

In einem Positionspapier beschreibt der WWF die wichtigsten Herausforderungn und Lösungsvorschläge für die Reform des EU-Haushalts ab 2014

Mit dem kürzlich veröffentlichte Positionspapier "Zugunsten der Bürger eines nachhaltigen Europas: Reform des EU-Haushalts ab 2014" skizziert der WWF die zentralen Herausforderungen und Lösungsvorschläge für die Haushaltsreform. In acht Leitprinzipien und spezifischen Forderungen für sieben prioritäre politische Bereiche wird beschrieben, wie ein nachhaltiger EU-Haushalt erreicht werden könne.
Der WWF ist davon überzeugt, dass es zu radikalen Änderungen kommen müsse, wenn die vor uns liegenden Herausforderungen für Umwelt und Wirtschaft im Sinne des Wohlergehens der Bürger der Europäischen Union bewältigt werden sollen. Die EU-Strategie habe mit ihrem Ruf nach einem nachhaltigen Wachstum und nach mehr Ressourceneffizienz einen ersten – wenn auch noch unzureichenden – Hinweis darauf gegeben, welche Anstrengungen in der neuen EU-Haushaltsperiode geleistet werden müssten.
Die EU-Förderung müsse prinzipiell sicherstellen, so der WWF, dass keine Infrastrukturen oder Wirtschaftspraktiken finanziert werden, die der Umwelt und dem Klima schaden. Ein intaktes Klima, die Verfügbarkeit natürlicher Rohstoffe, saubere Luft, gesunde Böden und sauberes Wasser seien wichtige öffentliche Güter für das tägliche Leben der Menschen wie auch für eine zukunftsorientierte "Grüne Wirtschaft" in Europa. Die Vergabe öffentlichen Geldes, heißt es weiter, müsse daran geknüpft werden, dass öffentliche Güter bereitgestellt oder nachhaltig bewahrt werden.
Das Positionspapier im Volltext finden Sie hier:

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