Veranstaltungen der Mitgliedsorganisationen

Die italienische Perspektive auf die EU-Flüchtlingspolitik

Die Schwarzkopf-Stiftung Junges Europa und die Stiftung Mercator laden ein zu einem Vortrag und einer anschließenden Diskussion zum Thema:

„Die italienische Perspektive auf die EU-Flüchtlingspolitik“
mit Pietro Benassi, italienischer Botschafter in Deutschland,
am Montag, dem 17. November um 18:00 Uhr,
in die Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28 – 29, 10178 Berlin.

Am 1. Juli hat Italien die Ratspräsidentschaft der EU übernommen und leitet somit bis zum Ende des Jahres die Zusammenkünfte zwischen den Ministern der EU-Mitgliedstaaten. Einer der Schwerpunkte der italienischen Ratspräsidentschaft ist der Umgang mit Flüchtlingen. Jährlich steigen die Zahlen der Menschen, die über das Meer nach Europa flüchten. Italien fordert hier ein stärkeres europäisches Engagement. Die Initiative Mare Nostrum kann dafür als Vorbild angesehen werden: Primär geht es nicht mehr um Grenzsicherung, sondern um lebensrettende Hilfe im Mittelmeer.

Nach dem Dublin-II-Abkommen müsste Italien die Asylanträge aller Flüchtlinge bearbeiten, die dort erstmals europäischen Boden betreten. Tatsächlich werden jedoch viele Menschen nicht davon abgehalten, in andere EU-Mitgliedstaaten weiterzuziehen.

Welche Erwartungen in der Flüchtlingspolitik stellt Italien an seine europäischen Partner? Wie können alle EU-Staaten stärker in die Flüchtlingspolitik eingebunden werden? Warum kommt es zu keiner Einigung, obwohl eine schnelle Neuregelung so offensichtlich vonnöten wäre?

Anmeldungeb bitte per Fax (030/280 95 150), per E-Mail (anmeldung@schwarzkopf-stiftung.de) oder online.

Weitere Informationen:

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