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Diakonie Deutschland | Europakonferenz: Europa legt los: Neues Parlament, neue Kommission. Was tun wir für Europa? – Was tut Europa für uns

In Brüssel sind die Karten neu gemischt und die Weichen innerhalb der Europäischen Union sind für einen Neustart gestellt. Eine erfreulich höhere Beteiligung an den Europawahlen als in der Vergangenheit verschafft den Abgeordneten im Europäischen Parlament eine größere Legitimität für ihr Handeln. Die Europakonferenz 2019 der Diakonie Deutschland knüpft an diesen Neustart an. Wir wollen wissen, wohin es mit dem sozialen Europa geht und wie bereits Vorhandenes, wie europäische Projekte zu einem sozialen Europa beitragen.

In den Diskussionen und Gesprächen vor der Europawahl bewegten die Menschen häufig berechtigte Fragen, was bringt mir Europa, brauchen wir die EU und welcher Mehrwert hat die europäische Ebene mit den unterschiedlichsten strukturellen Lücken?

Die Diakonie möchte allerdings mit ihrer diesjährigen Europakonferenz die Perspektive wechseln und fragen, was bringen wir Europa, was tun wir für Europa und innerhalb welchen Rahmens bewegen wir uns dabei, welchen Rahmen setzt die EU, damit wir uns in Europa einbringen können?

Das soziale Europa bildet sich in verschiedenen Ländern in unterschiedlichen Systemen und Strukturen ab. Die zwanzig Prinzipien der Europäischen Säule sozialer Rechte beschreiben einen Zielekonsens über das Soziale, der in allen Ländern der EU Standard sein sollte. Mit der „Diakonie-Charta für ein Soziales Europa“ hat die Diakonie ihr eigenes Verständnis von einem sozialen Europa formuliert. Die Europakonferenz 2019 beschäftigt sich mit Projekten europäischer Zusammenarbeit, die diese Grundsätze des sozialen Europa mit Leben füllen. Die Projekte bringen vielfältige Akteure zusammen, die Erkenntnisse zusammentragen und Modelle für die Weiterentwicklung des Sozialen in Europa erarbeiten. Sie bieten Rahmen und Struktur für den Erfahrungsaustausch und binden unterschiedliche Stakeholder und Betroffene ein (Nutzer, Anbieter, Wissenschaft, Kirche etc.).

Diese Chancen und Möglichkeiten praktischer Europaarbeit wollen wir in Beziehung set-zen zu politischer Lobbyarbeit. Um diesen Aspekt zu beleuchten, haben wir Vertreterinnen und Vertreter aus Projekten mit breiter europäischer Beteiligung und aus Projekten im grenznahen Raum eingeladen, die europäische Arbeitsansätze und Lösungen entwickeln. Beides kann in die Lobbyarbeit einfließen.

Wir möchten viele diakonische Akteure mit Interesse an Europa und transnationaler Arbeit zusammen bringen. Spezifische Herausforderungen, die sich aus der konkreten Projektarbeit ergeben, wollen wir näher betrachten. Dazu zählen z.B. Sprachbarrieren, unterschiedliche Verwaltungsstrukturen, Zuständigkeiten und Rechtssysteme sowie wirtschaftliche Gegebenheiten.

Trotz aller Hindernisse wollen wir mit dieser Konferenz zeigen, dass wir gemeinsam über Grenzen hinweg ein soziales Europa gestalten können. Wir wollen fragen, was aus Vielfalt ein Pfund Europas macht, mit dem es wuchern kann und wie Vielfalt vereint, wenn geeignete Prozesse dafür da sind.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

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