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EBD Dialog: Norwegen, die EU und die organisierte Zivilgesellschaft

Norwegen ist kein Mitglied der EU, und trotzdem ist das Land – über Fonds des Europäischen Wirtschaftsraums – einer der wichtigsten Förderer (zivil)gesellschaftlicher Entwicklung in der Union: Fast 400 Millionen Euro pro Jahr wird Norwegen zwischen 2014 und 2021 für 15 strukturschwache EU-Länder bereitstellen. Schwerpunkte des Engagements sind die Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit und die Stärkung von Demokratie und Menschenrechten. Einer der fünf Programmbereiche umfasst kulturelle Zusammenarbeit, Zivilgesellschaft, Good Governance und Transparenz. Grenzüberschreitende Zusammenarbeit wird groß geschrieben und schließt auch Staaten wie Moldawien oder die Ukraine mit ein.

Welche Herausforderungen und Entwicklungen lassen sich aus dieser Perspektive beim Thema Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in der EU beobachten – angesichts wachsender Tendenzen zu Populismus, Nationalismus und Autoritarismus auf dem Kontinent? Welche Rolle spielt die European Public Diplomacy, also die Einbindung repräsentativer Verbände und Organisationen im Ausland? Und wie bewertet Norwegen aus seiner besonderen geographischen und politische Position aktuelle Entwicklungen wie die Brexit-Diskussion in Großbritannien?

Diese Fragen diskutiert Elsbeth Tronstad, Staatssekretärin im norwegischen Außenministerium, mit Deividas  Matulionis, dem Botschafter der Republik Litauen. Seine norwegische Amtskollegin Elisabeth Walaas wird ein Grußwort geben. Die Veranstaltung moderiert EBD-Generalsekretär Bernd Hüttemann.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Königlich Norwegischen Botschaft in Berlin statt.

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