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EBD Exklusiv: Der Brexit und die Auswirkungen auf den Umweltschutz

Vieles im Brexit-Dossier ist derzeit vage. Dass der Austritt Großbritanniens weitreichende Folgen haben wird, steht allerdings bereits fest. In der derzeitig tagenden, vierten und den folgenden Verhandlungsrunden gilt es, die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Konsequenzen zu klären und gegebenenfalls einzudämmen. Bisher jedoch noch ohne nennenswerten Erfolg.

Aber eine Frage, die im politischen Diskurs nicht aufzukommen scheint, ist die nach den Folgen für den Umwelt- und Naturschutz im Rahmen des „Brexit“. Kehrt der „Dirty Man“, wie Großbritannien kurz nach Beitritt zur EU in den 70er Jahren, genannt wurde, zurück? Immerhin geht der allergrößte Teil der britischen Umweltgesetze auf EU-Recht zurück, die unter anderem den Einsatz von Pestiziden, Standards für Naturschutzgebiete und die Luftqualität regulieren. Gleichzeitig warnen Umweltverbände vor einem schmutzigen Deal: Sollte Großbritannien Zugang zum Binnenmarkt erhalten ohne volle Unterwerfung unter das EU-Umweltrecht, würde ein gefährlicher Präzedenzfall für den Rest der EU geschaffen.

Gemeinsam mit Mike Clarke , dem CEO der „Royal Society for the Protection of Birds“, Europas größter Naturschutzorganisation mit über einer Million Mitglieder und dessen Schwesterverband dem deutschen NABU, möchten wir Ihnen einen exklusiven Einblick in die gegenwärtige Diskussion geben.

Der Erstkommentar wird von Hans-Henning Horstmann, Botschafter a.D. und Vorstandsvorsitzender der Deutsch-Britischen Gesellschaft e.V. eingebracht. Moderiert wird die Diskussion von Bernd Hüttemann.

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