Termine > ECFR und Stiftung Mercator | What does the Maghreb think about Europe? And why?

Termin Details:

Veranstaltungen der Mitgliedsorganisationen

ECFR und Stiftung Mercator | What does the Maghreb think about Europe? And why?

Am 11. und 12. November findet der Migrationsgipfel der EU und afrikanischer Staaten im maltesischen Valletta statt. Inzwischen haben sich die Migrationsströme in Richtung EU jedoch von Nordafrika und dem Mittelmeer auf die sogenannte „Balkanroute“ verschoben. Angesichts des Krieges in Syrien und der andauernden Auseinandersetzung mit Russland in der östlichen Nachbarschaft der EU sind die Entwicklungen im Maghreb seit einiger Zeit wieder aus dem Blickfeld der Aufmerksamkeit gerückt. Lediglich Tunesien, das vergleichsweise positive Transformationsentwicklungen vorweisen kann, schafft es gelegentlich in die Schlagzeilen, zuletzt durch die Verleihung des Friedensnobelpreises an vier zivilgesellschaftliche Organisationen.
ECFR und Stiftung Mercator laden herzlich  ein zur Veranstaltung

What does the Maghreb think about Europe? And why?
mit Amira Yahyaoui
Vortrag und Diskussion
am Mittwoch, dem 11. November 2015
von 18.00 bis 19.30 Uhr
im ProjektZentrum Berlin der Stiftung Mercator
(Neue Promenade 6, 10178 Berlin).

Die Veranstalter wollen bei dieser Gelegenheit den Fokus auf die für die EU wichtige Nachbarregion legen und dabei die Perspektive wechseln: Wie blickt man aus dem Maghreb auf Europa? Wie werden dort aktuelle Entwicklungen in der EU bewertet, vor allem mit Blick auf das Thema Migration, aber auch die innereuropäische Krise? Was sind die zentralen Themen und Entwicklungen, auf die die EU und ihre Mitglieder stärker ihr Augenmerk richten sollten?

Die Veranstalter freuen sich, dafür die tunesische Aktivistin Amira Yahyaoui zu begrüßen. Sie ist Gründerin und Vorsitzende von Al Bawsala, einer Zivilrechtsorganisation, die sich für Transparenz und Rechenschaftspflicht in politischen Prozessen in Tunesien einsetzt. Nachdem sie einige Jahre in Frankreich im Exil lebte, kehrte sie 2011 während des arabischen Frühlings nach Tunesien zurück und setzt sich seitdem engagiert für die demokratische Transformation des Landes ein. 2014 war sie Meredith Greenberg Yale World Fellow.

Die Veranstaltung wird in englischer Sprache stattfinden und von Almut Möller, Leiterin des Berliner Büros & Senior Policy Fellow beim ECFR, moderiert. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion laden wir sie zu einem kleinen Empfang ein.

Die Veranstalter bitten um Anmeldung (nur Zusagen) bis zum 6. November an berlin.office@ecfr.eu.

Nach dem erfolgreichen Auftakt zu Russlands Sicht auf Europa im September setzen ECFR und Stiftung Mercator mit dieser Veranstaltung die Reihe „Europe seen from the outside“ fort. Der ECFR präsentiert in diesem Rahmen gemeinsam mit der Stiftung Mercator eine Vortragsreihe, die außer-europäische Ansichten und Beurteilungen zu und auf Europa vorstellt.

Am 12. Januar 2016 wird der türkische Politikwissenschaftler Fuat Keyman sprechen. Bitte merken Sie sich auch diesen Termin bei Interesse bereits vor.

Weitere Informationen:

Sie können die Karte aktivieren indem Sie hier klicken. Dabei wird eine Verbindung zu Google Servern hergestellt und Cookies in Ihrem Browser gespeichert.

keine Kommentare

Ihre Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.
Abbrechen