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EP-Berichterstatter im Dialog | Norbert Neuser: „Die Beziehungen zwischen den AKP-Staaten und der EU nach 2020“

Seit dem Jahr 2000 gibt es das sogenannte Cotonou-Abkommen zwischen Staaten in Afrika, im Karibischen Raum und im Pazifischen Ozean (AKP-Staaten) einerseits und der Europäischen Gemeinschaft andererseits. Die Stärke des Besitzstandes durch das Cotonou-Abkommen ergibt sich aus den drei Säulen der entwicklungspolitischen Zusammenarbeit, politischen Zusammenarbeit und Zusammenarbeit im wirtschaftlichen und handelspolitischen Bereich. Über den Europäischen Entwicklungsfonds werden ihm Mittel in beträchtlicher Höhe zugewiesen, da 80% der am wenigsten entwickelten Länder weltweit in AKP-Regionen liegen.

Norbert Neuser (SPD), Berichterstatter im Entwicklungsausschuss für den Bericht zur Zukunft der Beziehungen zwischen den AKP-Staaten und der EU, unterstreicht die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der AKP und der EU, die sich aus der historischen Verantwortung mit diesen Ländern aber auch durch die gewachsene parlamentarische Zusammenarbeit ergibt.

Die Überarbeitung des Abkommens kommt zu einem guten Zeitpunkt, sagt der Berichterstatter. So soll eine neue Architektur ermöglichen, dass die Zusammenarbeit in der Umsetzung effektiver gestaltet wird. Gleichzeitig soll das Abkommen eine Basis schaffen, um für globale Herausforderungen wie Klimawandel, Migration und Terrorismus gemeinsame Lösungen zu finden.

Norbert Neuser wird am 28. September den im Entwicklungsausschuss beschlossenen Berichtsentwurf vorstellen. Das Plenum des Europäischen Parlaments wird voraussichtlich im Oktober 2016 über den Entwurf abstimmen.

„EP-Berichterstatter im Dialog“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe des Informationsbüros des Europäischen Parlaments in Deutschland und der Europäischen Bewegung Deutschland e.V.

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