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FES | Frankreich und Deutschland als Treiber europäischer Sicherheit und Verteidigung

Geopolitische Kräfteverschiebungen, multiple Bedrohungen im Innern, der angekündigte BREXIT und die neue Unberechenbarkeit des wichtigsten Verbündeten USA konfrontieren die Europäische Union mit der Frage, wie sie ihre „Gemeinsame Sicherheits- und Verteidigungspolitik“ weiter entwickeln will, um als globaler Akteur zu bestehen. Reicht der schnell und unerwartet entstandene Druck aus, um nach Jahren der Stagnation zu einer verbesserten Kooperation und Arbeitsteilung  zu kommen und Schritte in Richtung einer Verteidigungsunion zu tun? Werden die Mitgliedstaaten über ihre nationalen Schatten springen und gemeinsam mit den Brüsseler Institutionen Europas strategische Autonomie stärken, wie es in der neuen Globalen Strategie der Union postuliert wird? Und wie kann diese Autonomie komplementär zur NATO  aussehen?

Die politische Legitimation für qualitative Fortschritte scheint gegeben: Seit Jahren dokumentieren Meinungsumfragen deutliche Mehrheiten unter den Bürgerinnen und Bürgern der Mitgliedstaaten für mehr Europa in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik.

Das Fachgespräch wird den Blick auf die Rolle richten, die Frankreich und Deutschland in diesem Prozess spielen. Wo gibt es Gemeinsamkeiten, wo liegen die Differenzen, welche Mitgliedstaaten der Union werden ein französisch-deutsches Tandem begrüßen, wo wird dies eher mit Skepsis gesehen?

Das Programm der Veranstaltung finden Sie hier.

Die Veranstaltung wird simultan gedolmetscht (Deutsch/Englisch/Französisch).

Bitte teilen Sie uns Ihre Zusage per Mail an FES-WENA@fes.de bis zum 1. März 2017 mit.

Weitere Informationen:

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