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Maltas außenpolitische Prioritäten als EU-Mitglied und strategisch gelegener Inselstaat

Nur etwa 200 Kilometer trennen Malta von der Nordküste Afrikas. Der Inselstaat im Mittelmeer bildet ein Bindeglied zwischen der Europäischen Union und seinen südlichen Nachbarn. So ist es nicht verwunderlich, dass Malta von den Umwälzungen in der arabischen Welt unmittelbar betroffen ist; vom Verfall der Staatlichkeit in Libyen über den politischen Neustart in Tunesien bis hin zur Flüchtlingskrise. Zugleich kann das flächenmäßig kleinste Land der EU in der Neuausrichtung der Beziehungen Europas zum Mittelmeerraum wie kaum ein anderes auf eine über Jahrhunderte gewachsene politische, kulturelle und wirtschaftliche Erfahrung zurückgreifen.

Vor welchen Herausforderungen stehen Malta und die Europäische Union im Mittelmeerraum, und welche Antworten drängen sich aus Sicht des Inselstaates auf? Wie geht die ehemalige britische Kolonie mit dem absehbaren Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union um? Und welchen Beitrag kann Malta leisten, um die Instabilität, die von den Nachbarländern der EU ausgeht, einzudämmen? Angesichts wöchentlich neuer Berichte über tausende von Flüchtlingen, die auf der lebensgefährlichen Fahrt über das Mittelmeer in Seenot geraten, oft mit fatalen Folgen, scheint ein gemeinsamer Kurs in der EU-Flüchtlings- und Mittelmeerpolitik drängender denn je zu sein.

Zu dieser und weiteren politischen Herausforderungen Maltas und der EU wird der Außenminister der Republik Malta und EU-Ratsvorsitzende im ersten Semester 2017, Dr. George W. Vella, Rede und Antwort stehen. Dr. Vella war von 1978-1987 und ist seit 1992 Mitglied des maltesischen Repräsentantenhauses. Von 1996-1998 war er stellvertretender Premierminister sowie Außen- und Umweltminister der Republik Malta. Das Amt des Außenministers bekleidet er seit 2013 nun zum zweiten Mal.

Der EBD Dialog wird in Zusammenarbeit mit der Vertretung der Europäischen Kommission in Berlin organisiert. Veranstaltungssprache ist Englisch, für eine Übersetzung ins Deutsche wird gesorgt. Moderiert wird die Veranstaltung von EBD-Generalsekretär Bernd Hüttemann.

Im Vorfeld zum EBD Dialog zu den außenpolitischen Prioritäten Maltas hat die EBD auf der sogenannten „Länderseite“ zu Malta einen Überblick über mögliche Kooperations- und Ansprechpartner, Geschäftskontakte sowie Gleichgesinnte vor Ort aus Politik, Wirtschaft und Kultur zusammengestellt. Damit leisten wir einen Beitrag zur EBD-Forderung nach einer stärkeren „European Public Diplomacy“.  Wir verbinden damit vor allem die Stärkung der zivilgesellschaftlichen Vernetzungs- und Öffentlichkeitsarbeit in und zu anderen EU- und Europaratsländern.

MaltaSie suchen Gesprächs- oder Kooperationspartner auf Malta? Werfen Sie einen Blick auf unsere Länderseite Malta mit Kontakten und Institutionen aus dem Netzwerk EBD.

Weitere Nachrichten zu Malta und der anstehenden Ratspräsidentschaft finden Sie hier

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