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Mafia? Nein, Danke! | David vs. Goliath: Wie man mit sozialer Wirtschaft die Mafia bekämpft

David vs. Goliath: Wie man mit sozialer Wirtschaft die Mafia bekämpft

Ein Unternehmer nimmt es mit Bio-Landwirtschaft und Fairtrade-Mode mit der mächtigsten kriminellen Organisation der Welt, der ‘ndrangheta, auf. Warum das wichtig ist für Deutschland.

Ein Gespräch mit:
Vincenzo Linarello, Vorsitzender des Consorzio Goel und Stipendiat von Ashoka
Verena Zoppei, Stiftung Wissenschaft und Politik, und Mitglied des Berliner Antimafia-Vereins Mafia? Nein, Danke! e.V.
Magdalena Schaffrin, Designerin und Gründerin von Bread&Butter Berlin

Donnerstag, 20. Oktober, Social Impact Lab Berlin, 18:00-19:30 (danach Drinks und Networking). Der Eintritt zu der Veranstaltung ist gratis, wir bitten aber um eine Anmeldung. Eine Kooperation zwischen Ashoka und Mafia? Nein, Danke! e.V.

In den vergangenen Jahren ist die ‘ndrangheta, eine im süditalienischen Kalabrien entstandene Mafia-Gruppe, dank ihrer Wirtschaftskraft zu einer der größten weltweit agierenden Verbrecherorganisation geworden. Ihre Mitglieder dominieren die illegale und die Schattenwirtschaft, aber auch zunehmend Teile der legalen Wirtschaft in fünf Kontinenten und damit auch in Deutschland.
Seit 1996 engagiert sich Vincenzo Linarello, um der Mafiapräsenz in seiner Heimat Kalabrien eine parallele, positive Wirtschaft entgegenzustellen, die den Menschen vor Ort ermöglicht, der Arbeitslosigkeit zu entfliehen, ohne sich in die Abhängigkeit des Organisierten Verbrechens zu begeben. Das Consorzio Goel ist ein Zusammenschluss von 15 fairen Unternehmen und 28 Geschäften mit dem Ziel, eine “demokratische Holding für Veränderungen” unter Linarellos Leitung zu schaffen. Ziel der Initiative ist es, die Macht der ‘ndrangheta über die Wirtschaft zu brechen. Teil der Gruppe ist auch GOEL Bio, ein Unternehmen, das Bioprodukte herstellt, vor allem Orangen und Oliven. Auch Cangiari, die erste mafiafreie und faire Luxusmodemarke gehört zu der Holding. Ein Interview mit ihm ist hier zu hören bzw. lesen.

Am 20. Oktober wird Linarello seine Arbeit zum ersten Mal in Deutschland vorstellen. Begleitet wird er von Verena Zoppei, einer Forscherin der Stiftung Wissenschaft und Politik, die zeigen wird, wie sehr die Organisierte Kriminalität die Wirtschaft in Deutschland beeinflusst, vor allem die ‘ndrangheta. Magdalena Schaffrin wird über die Bedeutung kritischen Konsums in Deutschland für den Kampf gegen die Organisierte Kriminalität sprechen.
Den Abschluss des Abends bildet ein Stehempfang an der Bar des Social Impact Labs, der die Gelegenheit zum Netzwerken bietet.
Vincenzo Linarello wird Bioprodukte von Goel Bio sowie einige Kleidungsstücke mitbringen.

Die Veranstaltung wird in Englisch abgehalten. Wenn Sie eine Übersetzung benötigen, kontaktieren Sie bitte lbraemswig@ashoka.org.

Mafia? Nein, Danke! e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der im Bereich der Kriminalprävention aktiv ist. Im Verbund mit Organisationen der internationalen Antimafia-Bewegung fördert er Kommunikation und internationale Synergien zwischen Zivilgesellschaft, Politik und Institutionen. Sein Ziel ist eine harmonisierte Gesetzgebung, die die Organisierte Kriminalität in ganz Europa und drüber hinaus bekämpft.

Ashoka ist ein Netzwerk von mehr als 3000 Fellows, die systemverändernde Lösungen zu Umwelt- und Menschenrechts-Problemen in 89 Ländern anbieten. Seine Vision und Verständnis der Welt speist sich aus der Erfahrung als Pionier im Feld des sozialen Unternehmertums seit 35 Jahren, wo die Organisation führende Sozialunternehmer sucht und unterstützt.

Weitere Informationen:

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