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Schwarzkopf-Stiftung | 30 Jahre nach dem Ende des Eisernen Vorhangs: Neue Wege der Erinnerung.

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Gespräch mit Vortrag und anschließender Diskussion:

30 Jahre nach dem Ende des Eisernen Vorhangs: Neue Wege der Erinnerung
mit Marianne Birthler, Politikerin und bis 2011 die Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik
und Michael Cramer, von 1989 bis 2004 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und danach bis 2019 des Europäischen Parlaments
am Donnerstag, dem 12. September 2019, um 18 Uhr
in der Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28/29, 10178 Berlin.

„An manchen Stellen fällt es mir richtig schwer zu realisieren, wie das früher ausgesehen hat. An manchen Stellen ist es sehr deutlich erkennbar und an manchen wiederum kostet es Mühe, sich vorzustellen, dass da eine Grenze war“ sagte Marianne Birthler 2008 auf dem Berliner Mauer-Radweg. Über zehn Jahre später fällt diese Vorstellung den meisten Menschen wohl noch schwerer. Die Grenze durch Europa, der „Eiserne Vorhang“ verblasst zur Erinnerung, die selbstverständliche Freizügigkeit innerhalb der EU erschwert die Erinnerung an Jahrzehnte der Teilung – nicht nur Deutschlands, sondern eines ganzen Kontinents. Doch welche Wege des Erinnerns gibt es? Michael Cramer hat den Mauer-Radweg und das ambitionierte Projekt Europa-Radweg Eiserner Vorhang mitinitiiert: Ein Radweg entlang der westlichen Grenze der ehemaligen Warschauer Pakt-Staaten, er führt durch 20 Länder und ist über 10.000 Kilometer lang. Die Strecke verbindet zahlreiche Mahnmale, Museen und Freiluft-Einrichtungen, die an die Geschichte der Spaltung Europas und deren Überwindung durch die Friedlichen Revolutionen in Ostmitteleuropa erinnern. Freiheit, Freizeit und Gedenken werden in einem europäischen Projekt verknüpft.

Wie wird heute in Deutschland, aber auch in Europa an den Fall des Eisernen Vorhang erinnert und wie kann man besonders junge Menschen für das Thema sensibilisieren?  In welchem Maße muss sich die Aufarbeitung verändern – wo läuft sie schon gut? Und wie sollte die Erinnerungskultur mit Blick auf die deutsch-deutsche Geschichte aussehen? Über diese und weitere Fragen möchten wir mit unserem Publikum und unseren Gästen Marianne Birthler und Michael Cramer diskutieren.

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns sehr und bitten um Anmeldung bis zum 11.09. online, per E-Mail oder per Fax (030/280 95 150). Durch die Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmt unser Publikum zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

Weitere Informationen:

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