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Schwarzkopf-Stiftung | „Grunewald im Orient – Das deutsch-jüdische Jerusalem“

Die Schwarzkopf-Stiftung lädt gemeinsam mit der Inge Deutschkron Stiftung zu einer Buchvorstellung ein:

„Grunewald im Orient – Das deutsch-jüdische Jerusalem“
mit dem Autor Thomas Sparr,
im Gespräch mit André Schmitz-Schwarzkopf,
am Dienstag, dem 17. April 2018, um 18 Uhr,
in der Schwarzkopf-Stiftung, Sophienstraße 28/29, 10178 Berlin.

Rechavia  war das deutsch-jüdische Jerusalem, Hauptstadt der Jeckes. Sie waren auf ganz verschiedenen Wegen ins Land gekommen, geflohen, übersiedelt, besuchsweise, zeitweise von der britischen Mandatsmacht interniert, aus zionistischer Selbstbehauptung oder der nationalsozialistischen Verfolgung entronnen. Viele stammten aus Berlin oder hatten dort eine wesentliche Zeit ihres Lebens verbracht. Die Gartenstadt Rechavia nahm etwas vom inneren Grundriss der großen Stadt auf. „Grunewald im Orient“ nannten Bewohner wie Besucher Rechavia nach dem vornehmen bürgerlichen Westen, der im Westen Jerusalems auf eigene Weise auflebte.

Die innere Geografie dieser wenigen Quadratkilometer ist in Büchern, Briefen, Gedichten, Bildern und Fotografien überliefert.  Thomas Sparr erzählt uns  Geschichten von Else Lasker Schüler, Gershom Scholem, Werner Kraft, Mascha Kaléko,  Anna Maria Jokl, Martin Buber, Franz Werfel, Hanna Ahrendt und vielen anderen, und schließt den Kreis mit Fania Oz-Salzberger. Die Historikerin und Tochter von Amos Oz, die um die Jahrtausendwende im Grunewald in Berlin über die Reisen, das Leben und die Spurensuche zumeist junger Israelis in Berlin schreibt.

Über Ihre Teilnahme freuen wir uns und bitten um Anmeldung bis zum 13.04. online, per E-Mail oder per Fax (030/280 95 150). Durch Ihre Anwesenheit bei der Veranstaltung stimmen Sie zu, dass die dort entstandenen Fotos für Zwecke der Öffentlichkeitsarbeit verwendet werden dürfen.

Weitere Informationen:

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