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TTIP: Gefahr oder Chance? Wie schaffen wir eine gerechte Handelspolitik?

Seit Sommer 2013 verhandeln die Europäische Kommission und die US-amerikanische Regierung die sogenannte Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP). Das Ziel ist die Stärkung des internationalen Handels zwischen der EU und den USA sowie die Förderung der gegenseitigen grenzüberschreitenden Investitionstätigkeit durch den weiteren Abbau von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen und der Gewährung von umfassenden Investitionsschutzrechten. Die möglichen Auswirkungen des geplanten Abkommens werden in der Politik und Gesellschaft jedoch kontrovers diskutiert. Befürworterinnen und Befürworter verweisen auf positive Wachstums-, Beschäftigungs- und Wohlstandseffekte auf beiden Seiten des Atlantiks sowie auf die Möglichkeit, in Zukunft einen dominanten Einfluss auf die weitere Gestaltung der internationalen Handelsordnung ausüben zu können.

Kritikerinnen und Kritiker befürchten dagegen einen Abbau von Arbeitnehmerrechten, die Liberalisierung und qualitative Verschlechterung von öffentlichen Dienstleistungen sowie den Abbau von Sozial-, Umwelt-, Gesundheits- und Verbraucherschutzstandards und damit letztlich Wohlstandsverluste für breite Bevölkerungsgruppen. Zugleich wird das geplante Investitionsschutzabkommen als zusätzliche Hürde für fortschrittliche Politik und große Gefahr für die Demokratie angesehen.

Wie ist TTIP grundsätzlich zu bewerten? Welche konkreten Auswirkungen sind von dem geplanten Abkommen für die Menschen in Deutschland, Europa und den USA zu erwarten? Was hat es mit dem geplanten Investitionsschutzkapitel
auf sich? Wird TTIP den Herausforderungen der Globalisierung im 21. Jahrhundert gerecht? Wie sähe eine alternative Handelspolitik aus?

Die EBD-Mitgliedsorganisationen Bundesverband Öffentliche Dienstleistungen (bvöd), der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), die Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) und das Bündnis TTIPunfairHandelbar laden ein, diese und weitere Fragen zu TTIP am 26. November 2014 in der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin zusammen mit einer Reihe von Expertinnen und Experten zu diskutieren.

Das vollständige Programm und das Anmeldeformular finden Sie hier.

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