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Volksbund | „Zwangsmigrationen im Europa der Moderne“

Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. lädt herzlich ein zur Veranstaltung „Zwangsmigrationen im Europa der Moderne“ am Donnerstag, dem 8. September 2016, um 19:00 Uhr im Ort der Information, Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Cora-Berliner-Straße 1, 10117 Berlin:

Politisch, ideologisch, ethnisch, religiös oder anders begründete erzwungene Migrationen haben das Europa der Moderne maßgeblich geprägt. In zahlreichen Kriegen wie jüngst im Irak oder in Syrien wurden Zivilbevölkerungen durch Militäraktionen zur Flucht gezwungen – häufig ohne Rückkehrmöglichkeit – oder gezielt vertrieben. Im Zuge von Nachkriegsregelungen wurden zwischenstaatliche Verträge über den »Austausch« ganzer Bevölkerungsgruppen oder den »Transfer« nationaler Minderheiten aus einem in einen anderen Staat vereinbart. Die Diskussion um die Vertreibung oder Umsiedlung der Deutschen und Polen nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sorgt in beiden Ländern immer wieder für heftige Debatten.

PROGRAMM

Begrüßung
Markus Meckel, Präsident des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.

Einführung
Stefan Troebst, Universität Leipzig

Vortrag
Norman Naimark, Stanford University, USA

Podiumsdiskussion
Norman Naimark
Krzysztof Ruchniewicz, Universität Breslau, Polen Michael Schwartz, Institut für Zeitgeschichte München – Berlin

Moderation:
Michael Wildt, Humboldt-Universität zu Berlin

Die Veranstaltung ist eine Kooperation von Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. mit der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Um Ihre Anmeldung per Mail an info@stiftung-denkmal.de wird gebeten.

Das vollständige Programm finden Sie hier.

Weitere Informationen:

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