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Europäische Wertegemeinschaft, Wettbewerbsfähigkeit

UE | Günther H. Oettinger neuer Präsident von United Europe

Hamburg, 18.03.2020: Der ehemalige EU-Kommissar Günther H. Oettinger ist ab sofort Präsident des pro-europäischen Vereins United Europe. Er löst den ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Dr. Wolfgang Schüssel ab, der den gemeinnützigen Verein 2013 mit dem Unternehmer Dr. Jürgen Großmann und fünf weiteren Europäern gegründet und ihn seitdem als Präsident geführt hat. Bei der Mitgliederversammlung am 5. Dezember hat er nicht wieder für das Ehrenamt kandidiert.

„Wenn es United Europe nicht schon gäbe, müsste es heute gegründet werden. Ich freue mich, dieses ehrenvolle Amt anzunehmen“, so Oettinger. „Mit der Initiative United Europe können wir Lösungen für ein starkes, selbstbewusstes und geeintes Europa aufzeigen, damit die EU auch in Zukunft seine Interessen und Werte in der Welt verteidigen kann und dabei weniger zentralistisch und bürokratisch ist als heute. Ich freue mich sehr auf die ehrenvolle Aufgabe.“

„Es war mir eine Ehre und Freude, die Geschicke von United Europe sieben Jahre lang mitzugestalten“, sagt Schüssel. „Meine Abschiedsmelancholie wird durch meine Nachfolge stark gedämpft – Günther Oettinger wurde in der letzten Generalversammlung von UE einstimmig zu Präsidenten gewählt. Damit ist die Kontinuität der Arbeit von United Europe gesichert und sind starke neue Impulse zu erwarten. Mein Dank gilt allen Mitgliedern und Sponsoren sowie dem Vorstand und den beiden Geschäftsführerinnen Rieke Schües und Sabine Sasse.“

„Ich danke Wolfgang Schüssel herzlich, dass er United Europe sieben Jahre lang klug, besonnen und kenntnisreich als Präsident geleitet hat“, so Großmann. „Er hat mich damals ermuntert, den Verein zu gründen und mit Rat und Tat beim Aufbau und der Entwicklung mitgewirkt. Ohne ihn würde es United Europe nicht geben. Wir haben ihm viel zu verdanken.“

United Europe setzt sich für die Förderung eines demokratischen, vereinten und wettbewerbsfähigen Europas ein und arbeitet unter anderem an strukturpolitischen Fragen in den Bereichen Sicherheit und Migration, Energie und Mobilität, Eurozone, Steuern, Handel, Digitalisierung, Identität und Populismus.

Der Verein veranstaltet CEO-Roundtable, Paneldiskussionen, Young Professionals Seminare und Lectures in zahlreichen europäischen Städten und initiiert Studien zu diversen Themen. Vor der Europawahl hat United Europe gemeinsam mit dem „Handelsblatt“ die Artikelserie „Europa kann es besser. Wie unser Kontinent zu neuer Stärke findet. Ein Weckruf der Wirtschaft“ initiiert, in der 30 CEOs und Mittelständler europäischer Unternehmen ihre Vision eines zukunftsfähigen Europas formuliert haben. United Europe vertritt keine wirtschaftlichen oder politischen Einzelinteressen und trägt sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge.

Diese Pressemitteilung finden Sie auch auf der Webseite von United Europe e.V.

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