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Europäische Wertegemeinschaft, Institutionen & Zukunftsdebatte

BDA | Wir brauchen mehr europäisches Handeln und Selbstbewusstsein

Zum heute vor 25 Jahren in Kraft getretenen Vertrag von Maastricht erklärt Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer:
Der Vertrag von Maastricht stellt einen der kraftvollsten Schritte gelungener europäischer Integration dar. Er steht für den wegweisenden Wandel hin zu der Europäischen Union, wie wir sie heute kennen: als Europa mit einer Währung, mit Freizügigkeit für Arbeitnehmer und Selbstständige sowie einem gemeinsamen Binnenmarkt.

Das Jahr 2019 bringt mit dem Brexit und den Wahlen zum Europäischen Parlament wichtige Weichenstellungen zur Zukunft der EU. Ich wünsche mir, dass Deutschland zusammen mit Frankreich wieder Zugmaschine für notwendige EU-Reformen wird.

Wir brauchen mehr europäisches Handeln und Selbstbewusstsein. Wir müssen den wirtschaftlichen Kriterien mehr Geltung verschaffen, damit die Volkswirtschaften der EU ganz im Geiste von Maastricht wettbewerbs- und leistungsfähiger werden. Ob Freihandel, Sicherheits- oder Flüchtlingspolitik – da, wo die Nationalstaaten alleine nicht das Gewicht und daher kaum mehr politische Gestaltungsmöglichkeiten haben, brauchen wir starke gemeinsame Antworten der EU.

Nur eine überzeugte und handlungsfähige EU kann die globalen Herausforderungen in Zeiten schädlichen Protektionismus und Nationalismus in Europa und der Welt meistern. Abschottung ist und bleibt ein Irrweg. In diesem Sinne haben wir allen Grund, mit Optimismus und proeuropäischem Bewusstsein weiterhin an einer guten Zukunft für die EU zu arbeiten.

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