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Landwirtschaft & Fischerei, Umweltpolitik

Familienbetriebe Land und Forst e.V. | Echter Klimaschutz nur mit dem Wirtschaftswald und seinen Holzprodukten möglich

Berlin. 09. Juni 2022. Max v. Elverfeldt, Vorsitzender der Familienbetriebe Land und Forst, begrüßt die Ablehnung des Kommissionsvorschlags zur Novellierung der LULUCF-Verordnung*¹ durch das Europäische Parlament. Die Europäische Kommission hatte angeregt, die Nicht-CO₂-Emissionen der Landwirtschaft (etwa Lachgas und Methan) und die CO₂-Emissionen/Bindungen aus Acker- und Waldbau in einem neuen Sektor*² zusammenzuführen und für diesen ein einheitliches CO₂-Neutralitätsziel auszugeben. „Das EU-Parlament hat mit seiner heutigen Entscheidung zu Recht deutlich gemacht, dass echter Klimaschutz die Emissionsminderung und die CO₂-Einlagerung in allen Sektoren verlangt, nicht nur im Wald. Nur so können wir unsere ambitionierten Klimaziele in Europa erreichen, ohne den Wald als Wirtschaftsraum und Holzlieferanten zu verlieren.“

Elverfeldt weiter: „Der Wald liefert uns den klimafreundlich Rohstoff Holz, mit dem er energieintensive Rohstoffe wie Stahl, Kunststoff oder Gas ersetzt. Damit entlastet er bereits sektorübergreifend die Klimabilanz. Die energieintensiven Sektoren dürfen sich aber auf dieser Leistung des Waldes nicht ausruhen, sondern müssen aktiv zum Klimaschutz ihre eigenen Emissionen senken. Der Wald kann auch nicht kostenlos, sondern nur gegen entsprechende Vergütung zur Entlastung anderer Sektoren beitragen.“ Die EU-Kommission müsse erkennen, dass der nachhaltig bewirtschaftete Wald als Produzent des nachwachsenden Rohstoffs Holz der beste Klimaschützer sei: „Ambitionierte Klimaziele für den Wald zu definieren und zugleich Wälder aus der Nutzung nehmen zu wollen, passt nicht zusammen.“

Die Familienbetriebe Land und Forst sind ein freiwilliger Zusammenschluss von Eigentümern, die mit ihren Betrieben für gut 50.000 Unternehmer, Mitarbeiter und Familienmitglieder stehen. Unsere Mitgliedsbetriebe tragen Verantwortung für rund 5 Prozent der land- und forstwirtschaftlichen Fläche in Deutschland. Sie bewirtschaften ihre Flächen nachhaltig und denken in Generationen. Unser Ziel ist es, Mehrwert für unsere Gesellschaft zu schaffen und das Bewusstsein für die Anliegen von familiengeführten land- und forstwirtschaftlichen Betrieben zu stärken. Der Verband setzt sich daher für den Schutz des privaten Eigentums und die Stärkung der Wirtschaftskraft im ländlichen Raum ein. Im ständigen Dialog mit Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Öffentlichkeit engagieren sich die Familienbetriebe Land und Forst für eine verantwortungsvolle und generationsgerechte Politik.

* ¹ Land Use, Land Use Change and Forestry-Verordnung

* ² Agriculture, Forestry and Other Land Use-Sektor (AFOLU-Sektor)

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