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Aufruf aus dem EBD-Vorstand: 50 Prozent EU-Spitzenjobs für Frauen!

50 Prozent der EU-Spitzenjobs für Frauen! fordert die Präsidentin der Europäischen Bewegung Deutschland Dr. Linn Selle mit Vorstandskolleginnen. 

Anlässlich des Sondergipfels der EU-Staats- und Regierungschefinnen und -chefs unterstreichen die Unterzeichnerinnen in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Merkel, die Kanzlerin solle sich gegenüber den europäischen Staatsoberhäuptern dafür stark machen, dass unter den „EU-Top-Jobs“ EU-Parlamentspräsident/in, EU-Kommissionspräsident/in, EU-Ratspräsident/in, Hohe/r Beauftrage/r und Vize-Kommissar/in, EZB-Präsident/in und der Chefin/ des Chefs der Eurogruppe mindestens drei Frauen sind. „Auch die gesamte Europäische Kommission sollte zur Hälfte aus Frauen bestehen“, heißt es in dem Schreiben.

Zu den Unterzeichnerinnen zählen neben Präsidentin Selle die EBD-Vorstandsmitglieder Franziska Brantner MdB, die frisch gewählte Europaabgeordnete Gaby Bischoff, Katrin Böttger, Kirsten Lühmann MdB und Sabine Overkämping. Sie vertreten im Vorstand Bündnis90/Die Grünen, den Deutschen Gewerkschaftsbund, das Institut für Europäische Politik, den deutschen beamtenbund und tarifunion sowie den Deutschen Juristinnenbund.

Die Initiative spiegelt das politische Selbstverständnis des größten pro-europäischen Netzwerks für Europapolitik in Deutschland wider. In den Politischen Forderungen der EBD heißt es: „Wir fordern: Die EU muss bei der rechtlichen Gleichstellung von Frauen und Männern wieder treibende Kraft werden. Diese Gleichstellung muss im Spiegel aller Politikfelder der EU stehen und gilt auch für die Besetzung ihres politischen Spitzenpersonals.“

Berichterstattung zu dem offenen Brief der EBD-Vorstandsmitglieder unter anderem in Zeit, Welt, n-tv, Ostsee-Zeitung, Neue Presse.

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